... zum 100. Todesjahr von Gustav Mahler ...





Im Juni 2011 erschien im Gmeiner-Verlag mein neues Buch

Der Klang der Erde

- ein historischer Roman nach Motiven aus dem "Lied von der Erde" von Gustav Mahler

Der Geiger Max Auerbach hat nach dem Scheitern seiner Ehe eine Anstellung beim Lübecker Stadtorchester unter Leitung des jungen Dirigenten Wilhelm Furtwängler gefunden. Als der glühende Verehrer Mahlers im Mai 1911 vom Tod des Wiener Meisters erfährt, verliert er jeden Halt: Auerbach entwickelt eine gefährliche Persönlichkeitsstörung. Er nimmt einen Doppelgänger wahr, der ihm aufträgt, in München die Orchesterpartitur von Mahlers "Lied von der Erde" zu stehlen.
Lübeck im Jahre 1911. Das Jahr ist nicht nur als Todesjahr Mahlers und als Jahr der Uraufführung seines "Liedes von der Erde" in die Geschichte eingegangen. Es ist gleichzeitig das Jahr, in dem der später weltberühmte Dirigent Wilhelm Furtwängler in Lübeck seine Karriere beginnt und in dem der Grundstein für die Gründung der Lübecker Musikhochschule gelegt wird. Außerdem fand 1911 erstmalig der Internationale Frauentag statt. All diese Ereignisse werden in dem Roman thematisiert

"Dieter Bührig schreibt sein Werk wie Musik, jedes Wort hat einen Nachklang und verbindet sich mit dem nächsten. Geschmeidig, charmant und klangvoll verbinden sich Worte und Töne. Zwischen München und Lübeck, mit einem Abstecher nach Wien reist der Autor mit seinen Lesern. Überall erklingt Musik, doch das "Lied von der Erde" begleitet den gesamten Plot. Fazit: Musik verbindet, kann aber auch Neid hervorrufen. Ein großartiges Werk."
(aus der Rezension in "www.deutsche-krimi-autoren.de")

"Dieser Roman verbindet Realität und Fiktion auf großartige Weise. Reale Persönlichkeiten wie W. Furtwängler, Gustav und Alma Mahler, Bruno Walter und andere mehr werden in eine fiktionale Geschichte verwoben, die sehr interessant erzählt und (im Anhang der Fußnoten) ausführlich erklärt wird. Obwohl mir viele der genannten Namen geläufig sind, habe ich doch viel Neues erfahren.
Dass Max Auerbach psychische Probleme hat, weiß man sofort (es steht ja schon im Klappentext), leider ist er aber so unsympathisch, dass wenig Mitleid aufkommen mag. Allerdings spielt er in diesem Roman nicht "die erste Geige", obwohl er der Protagonist der Geschichte ist. Die erste Geige spielt eindeutig die Musik. Als Leser hatte ich oft das Gefühl, einen Episodenroman zu lesen. Die einzelnen Sequenzen wirken manchmal regelrecht "abgeschnitten" und unvollendet, trotzdem erzählen sie im Gesamten doch eine Geschichte. Ein gewisses Musikverständnis sollte der Leser ebenfalls mitbringen. Es trägt zwar nicht zwingend zum Verständnis der Geschichte bei, aber da die Musik eine so wichtige Rolle in diesem Roman spielt, ist es hilfreich, wenn man versteht, wovon der Autor da spricht. Auf keinen Fall kann man den Roman als "leichte Unterhaltung" betrachten. Er ist anspruchsvoll und wirklich interessant."
(aus der Rezension in "reginasgedankenwelten.wordpress.com")

"Der Autor bietet ein eindrucksvolles Bild der Epoche des Fin de siècle in Lübeck und München. Ihm glücken beachtliche Psychogramme. Er überzeugt auch im Deskriptiven und durch gute Beobachtung. Bührig vertieft sich mit virtuosen und brillanten Formulierungen intensiv in das Wesen des genialen Komponisten, der zunächst leider nur als Dirigent gewürdigt wurde. Ein historischer Roman zum 100.Todestag Gustav Mahlers. Düster, atmosphärisch, mitreißend!"
(Lutz Gallinat in "www.hier-luebeck.de")

"Ich finde, dass es Dieter Bührig bestens geschafft hat, fiktives mit historischem zu verbinden und dann auch noch so derart realistisch rüber zukommen und nichts zu verzerren. Man spürt, dass sich Bührig im Metier auskennt. Schon das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, sodass ich als Leser literarisch und inhaltlich viel erwartet habe. Meine Erwartungen sind übertroffen worden, muss ich sagen. Bührig verarbeitet die Motive aus der Sinfonie und muss sich wirklich intensiv damit auseinander gesetzt haben. Nicht nur Mahler - sein Leben, seine Zeit, sein Ende und die Uraufführung im gleichen Jahr werden thematisiert, sondern auch Furtwängler, der berühmte Dirigent, der zu dieser Zeit in Lübeck Dirigent ist, wird im Buch eingebunden… Die Personen, egal ob sie wirklich gelebt haben oder erfunden sind, werden sehr bildhaft dargestellt und mit ihren guten und weniger guten Charaktereigenschaften in ihrer Entwicklung während des Romans dargestellt. Besonders Auerbach wird recht negativ geschildert. Dieser Roman, so möchte ich sagen, ist genau das Richtige für Musikfreunde, die anspruchsvolle Unterhaltung haben möchten. Er ist nicht mal so zwischendurch zu lesen, was aber nicht negativ gewertet sein soll. Im Gegenteil, er ist mit viel Tiefsinn geschrieben, an Musikliebhaber gerichtet und irgendwie auch eine Hommage an den Menschen und Musiker Mahler. Die Zeit Mahlers lebt sehr schön auf und auf Grund der bildhaften Schreibweise und der Zuhilfenahme zahlreicher bildhafter Adjektive und auch der wörtlichen Rede findet man sich als Leser sehr schnell in die Handlung ein und wird von ihr davon getragen. Das Wesen und der Charakter Mahlers werden an Hand zahlreicher Szenen und Handlungen bestens dargestellt, verständlich und nachvollziehbar erzählt und in der besonderen Sichtweise des Autors qualitativ hochwertig dargestellt. Dieses Buch ist - um es musikalisch auszudrücken - eine perfekte Komposition."
(aus: "www.yopi.de")


270 Seiten, 12x20 cm, Paperback, ISBN 978-3-8392-1219-6
12,90 €

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Abdruck mit freundlicher Genehmigung: Gmeiner-Verlag...


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