Premierenlesung am 24.11.2019

 

 

Sehr gut besucht, sehr aufmerksame Zuhörer, viele positive Rückmeldungen. Ein Beispiel:

 

Die Handlung ist aus Perspektive eines Icherzählers geschrieben, der sich im weiteren Verlauf als Mr. Pope vorstellt. Durch diese Erzählperspektive empfand ich mich als Leserin sehr nah am Geschehen. Durch den wundersamen Flügel und Bachs „Capriccio über die Abreise der sehr beliebten Bruders“ befinden wir uns mit Mr. Pope plötzlich nicht mehr in unserer Zeit, sondern in Lübeck 1705. Dieter Bührig schafft es die Stadt und die Menschen, sehr anschaulich und realistisch zu beschreiben. Bei einer kleinen Stadtführung lernen wir Kupferstecher, Druckerei, Rektor oder die Apotheke kennen. Alles ist mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben und auch für mich als Leserin eine kleine Zeitreise gewesen. Ich konnte mir bildhaft vorstellen mit in der Apotheke zu stehen und dem Kupferstecher über die Schulter zu blicken. Geschickt wurde auch ganz nebenbei das berühmte Lübecker Marzipan in der Handlung angeführt. Neben Cathrin der Bälgetreterin, lernen wir Anna, eine Tochter von Buxtehude kennen. Als Stilmittel verwendet der Autor hier unter anderem eine Geschichte in der Geschichte, diese wird von Anna erzählt und passt sehr gut in die Handlung und auch zu ihrer Situation. Es folgt nach kurzer Zeit auch die Begegnung mit Bach, welche mir gut gefallen hat, ebenso auch die unterschiedlichen Charaktere Buxtehude und Schiefferdecker. Das gesamte Buch ist eine Hommage an die Musik dieser Zeit. Mr. Pope ist ein gebildeter, Weltgewandeter Charakter, der dadurch in guten Kontakt zu Buxtehude, seinen Töchtern und Bach kommt. Eine gemeinsame Reise nach Hamburg, zeigt wie anders das Reisen zu jener Zeit war und wie komfortabel wir heute reisen können. Auch die Oper hätte ich mir keinesfalls so vorgestellt. Durch die herrschenden Kriege, werden an verschiedenen Orten Spione vermutet und Mr. Pope muss aufpassen, dass niemand dahinter kommt, dass er eigentlich nicht in diese Zeit gehört. Ob er es schaffen wird? Um dieses Geheimnis zu lüften müsst ihr das Buch lesen. Dieter Bührig hat ein wundervolles Werk geschaffen, welches die Liebe und Leidenschaft für klassische Musik, sowie die Stadt Lübeck, aber auch die See in einzigartiger Weise widerspiegelt.

 

 

Am Sonntag, dem 26. Mai 2019, fand im Literaturhaus Schleswig-Holstein in Kiel eine Buchpräsentation und Gemeinschaftslesung von Nordbuch e. V. statt. Unter dem Titel „Wenn Krähen kreisen …“ erschien soeben die neue Anthologie im Verlag Vitolibro, die u.a. die Erzählung „Am Hafen“ von Dieter Bührig enthält.

 

Aktuelles

Soeben erschien im Verlag Vitolibro eine Anthologie norddeutscher Autoren, in der auch eine Erzählung von mir enthalten ist ...

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